Marathonrallye Prohun 500
Glück im Endspurt: Mehr als 775 km jagten Björn und Walter Hrabal durch die ungarische Wildnis. Mit ihrem Mercedes Benz 300 GE starteten die beiden Esslinger in der Amateur-Klasse zur Prohun 500. Immer wieder hatten sie dabei mit Rückschlägen zu kämpfen. Am ersten Tag kamen sie nur mäßig voran, da sie als erstes Team auf die WP mussten: Der tiefe, unberührte Sand bremste sie ein.
Tags darauf plagten Defekte das Mercedes-Duo: Erst platzte ein Reifen, dann die Bremsleitung. Zu allem Überdruss kam noch eine Zeitstrafe dazu. Vater und Sohn Hrabal hatten einen GPS-Punkt verpasst und bekamen deshalb eine Stunde aufgerechnet. Doch trotz dieser Zeitverluste lagen sie gut im Rennen. Auf der Schluss-Etappe duellierten sie sich mit den beiden Nissan-Piloten Zoltan/Viktor um Rang zwei. Dann ihr Glück: Die Ungarn konnten mit technischem Defekt nicht mehr weiterfahren. Björn und Walter Hrabal zogen vorbei und machten auf den letzten Kilometern noch eine Position gut. H. Schekahn
