Lausitz Cup in Boxberg/D
Land unter bei der Lausitz Rallye. Mehrtägige Regenfälle machten die Wertungsprüfungen im Tagebau Oberlausitz fast unbefahrbar. Die Schotterpisten wichen kniehohem Morast und kleine Wasserpfützen entpuppten sich bei der Durchfahrt als tiefe Schlammlöcher. Frank Richert und Matthias Prillwitz (Ford Escort Cosworth) zeigten sich davon unbeeindruckt. Sie hatten nur ein Ziel vor Augen: den Meistertitel im Lausitz Cup. Nach dem Sieg beim letzten Lauf hatten sich die beiden eine rechnerische Chance auf den Cup-Sieg gewahrt. Doch am Freitag geriet der Titel in weite Ferne. Während Titelaspirant Marcin Abramowski frühzeitig in das erste Teilstück startete, durften Richert/Prillwitz erst nach Einbruch der Dunkelheit ran. Das kostete viel Zeit. Doch das Berliner Rallyeteam kämpfte und wurde belohnt. Wenige Kilometer vor dem Ziel überholten sie den geparkten Mitsubishi Lancer von Abramowski – das Aus für den Polen und der Gesamtsieg für Richert und Prillwitz. (S. Höpfner)
